3:1 gegen den direkten Konkurrenten Münchenbuchsee – das Herren 1 bereit für den Schlusssprint

Befreiungsschlag des Herren 1

8 Punkte aus 13 Spielen – dies die bisher magere Bilanz des 1. Liga Teams des VBC Aeschi. Dass eine gute Leistung nicht immer mit Punkten belohnt wird, mussten die Jungs von Flo Baur einige Male schmerzlich erfahren. Mit Münchenbuchsee stand DER direkte Konkurrent in der Halle. Die Gastgeber waren von Beginn an wach und erweckten bei den zahlreichen Zuschauern nie den Eindruck eines Teams, welches sich am Tabellenende wiedergefunden hat.

Nach 18 Minuten war der 1. Satz im Trockenen. Buchsi konterte geschickt und liess mit unmissverständlichem Side-out Spiel aufhorchen, dass der Kuchen hier noch nicht gegessen ist – Satzausgleich. Mit dem Wissen, dass hier und heute nur der “Dreier” Erlösung bringt, arbeitete sich Aeschi mit gelungenen Verteidigungsaktionen zurück ins Spiel. Die Passeure fanden vermehrt Gefallen, alle Angreifer einzusetzen und zermürbten mit variantenreichem Spiel das Bemühen der Gäste, ihre Haut noch zu retten. Mit dem Gewinn der Durchgänge 3 und 4 war der Vollerfolg Tatsache. Damit geben die Solothurner die rote Laterne an Muri weiter und schliessen bis auf einen Punkt zum besagten (und besiegten) Gegner Münchenbuchsee auf. Der Barrageplatz ist in greifbarer Nähe. Bühne frei für das Schlussfurioso! Am Freitag steht mit Muristalden ein grosser Brocken auf dem Programm.

Erfolgreiche Regionalliga-Darbietungen

Das Herren 3 empfing des TSV Deitingen zum Derby. Die Equipe von Coach Stuber wollte einerseits die gute Saisonleistung mit nur 2 Niederlagen (gegen das Herren 2) bestätigen, andererseits den Wasserämter Konkurrenten definitiv hinter sich lassen. Zu Beginn war wenig “gutes” zu sehen, die kämpferische Darbietung der “Chäswiler” imponierte offenbar sehr und ehe Aeschi den Anschluss suchte, war der erste Satz Geschichte. Wachgerüttelt und durch die Hereinnahme von Routinier Hubler sichtlich stabilisiert, gewannen die Aescher Oberwasser und realisierten den Satzausgleich. Das Hin und her (vom Eins-zu-eins am Netz ganz zu schweigen) ging in die nächste Runde, Deitingen rettete Bälle und setzte sich am Netz durch, was den dritten Umgang einbrachte. 

Noch war das Spiel nicht vorbei, die Gastgeber vermochten nun ihrerseits Akzente zu setzen und begeisterten das Publikum mit sehenswerten Aktionen. Müller versenkte in der Mitte Ball für Ball und Wägli lancierte eine – vorentscheidende – Serviceserie. Im Tiebreak gelang es bis zum Seitenwechsel keiner Mannschaft, die andere entscheidend zu distanzieren. In der hitzigen Phase waren die unschönen (aber durchaus effizienten) “zweiten Bälle” der Deitinger nicht mehr erfolgreich und auch die Entscheide des nicht immer sattelfesten Unparteiischen vermochten das Heimteam (jedenfalls nicht lange) aus dem Tritt zu bringen. Axel Ehren gebührte die Ehre, mit seinen Anspielen für die Entscheidung besorgt zu sein. Der 3:2-Erfolg sichert dem “Drü” Platz 3 und den Anschluss an Langenthal. Am Dienstag kommt mit VolleyThal ein weiterer unangenehmer aber schlagbarer Gegner.

Im Anschluss zeigte das Herren 5 eine diskussionslose Darbeitung und versenkte den Gegner Olten glasklar 3:0. Die Gebrüder Affolter sowie Ziegler, Hoenke und Stuber zeigten auf, dass zwar Kondition und Gelenkigkeit nicht mit zunehmendem Alter auch zunehmen, dass das Auge und die Spielübersicht aber deutlich geschärft werden. Ihre langjährige Präsenz auf den Spielfeldern war sichtlich erkennbar. Im Sog der genannten zeigten Marcel Sollberger und Christian Bohner Skorerqualitäten. Apropos Kondition: Die Reserven wurden an diesem Sonntagnachmittag nicht angezapft…

20.1.13 / Dominic Wägli, Public Relations