damen-1Nach einer Längeren Matchpause hiess es für das Damen 1 am letzten Sonntag wieder „Voll Gas!“

Mit einer – ferienhalber – etwas reduzierten Stammformation und dafür mit tatkräftiger Unterstützung der Juniorinnen, reisten die Volleyballerinnen nach Olten, mit dem klaren Ziel drei Punkte nach Hause zu holen.

Im ersten Satz sah es so aus, als ob dieses Ziel in greifbarer Nähe liegt. Denn gleich nach dem Anpfiff zeigten die Aescherinnen, was sie alles drauf haben. Sie dominierten das Spiel mit starken Services, einer guten Verteidigung und gezielten Angriffsbällen. Das Team von Olten wurde von Anfang an unter Druck gesetzt und kam im ersten Satz gar nicht richtig zum Zug. Mit einer starken Leistung der Girls ging der Satz relativ deutlich an Aeschi.

Top motiviert von der tollen Stimmung im Team starten die Spielerinnen in den zweiten Satz. Und auch diesmal ging es gleich weiter mit cleveren und tollen Spielzügen. Doch jetzt drehten auch die Gegnerinnen mehr auf und zeigten eine deutliche Steigerung auf dem Spielfeld. Sie brachten immer mehr Bälle zurück, sodass die Aescherinnen in der Satzmitte zunehmend unter Druck kamen. Wie so oft wurden die Spielerinnen nervös auf dem Feld und machten einige dumme Fehler. So kam es, dass Olten den riesen Vorsprung der Aescherinnen wieder aufholen konnte und jeder Ball von beiden Teams hart umkämpft werden musste. Zum Schluss stand es 24:26 mit dem besseren Ende für den SV Olten.

1:1, nun mussten die Girls wieder volle Konzentration zeigen und den Teamspirit und die Spielsicherheit des ersten Satzes auspacken. Dies gelang ihnen zu Beginn des dritten Satzes nicht sofort. Erst nach einem relativ grossen Rückstand, erwachten die Aescherinnen wieder und begannen erneut auf zu drehen. Auf dem Spielfeld wurde es wieder lauter, denn jeder gewonnene Punkt wurde intensiv gefeiert. So kam es gegen Satzende erneut zu einem heissen Duell zwischen den beiden Teams. Und erneut konnten die Oltnerinnen einen kühleren Kopf bewahren und übernahmen mit zwei gewonnen Sätzen die Führung im Match.

Nun stand der VBC Aeschi erneut unter Druck: das anfangs gestellte Ziel war nicht mehr zu erreichen und ein Sieg würde dem Selbstbewusstsein sehr gut tun. Der Coach versuchte mit einem Wechsel in der Aufstellung neuen Elan und Sicherheit ins Team zu bringen. Dies funktionierte auch sehr gut. Während des ganzen Satzes waren beide Mannschaften voll gefordert und nichts wurde dem Gegner geschenkt. Die Aescherinnen feierten jeden Punkt und versuchten bis zum Schluss Ruhe und Konzentration auf dem Feld zu zeigen. Doch leider half auch dieses Rezept nicht, nach fast zwei Stunden auf dem Spielfeld hiess es 25:23 und somit 3:1 für die Oltnerinnen. Abermals war es eine sehr knappe Entscheidung und so musste der VBC Aeschi mit einer riesen Enttäuschung wieder nach Hause fahren.

Irina Leibundgut