, Leist Nick

Matchbericht, 4.Liga Damen 4

Zwischen Güllenwolke und Kampfgeist

Der Weg führte uns diesmal nach Niederwangen, wo wir gegen Köniz antraten. Beim Aussteigen aus den Autos wurden wir von einer beträchtlichen Güllenwolke empfangen, die sich sogar bis in die Garderobe zog. Leicht benebelt wechselten wir in die Turnhalle und starteten motiviert mit dem Einlaufen – denn wir wussten: Ein Sieg musste her, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern.

Der Start gelang. Den ersten Satz gewann Aeschi souverän mit 22:25. Der 2.Satz begann jedoch holprig und wir gerieten mit 8:13 in Rückstand. Diverse Wechsel erfolgten, auch im 3.Satz. Leider mussten wir trotzdem beide Sätze mit 25:17 und 25:13 abgeben.

Ein umkämpfter vierter Satz

Im vierten Satz entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aeschi kämpfte sich heran, und beim Spielstand von 6:8 nahm Köniz ein Timeout. Der nächste Punkt war hart umkämpft und fühlte sich an wie eine kleine Ewigkeit. Service, Annahme, Angriff – Smash, langer Ball, kurzer Ball, Block und Finte: Auf beiden Seiten war alles dabei, doch der Ball wollte einfach nicht zu Boden fallen. Schliesslich führte ein Eigenfehler der Gegnerinnen zum Punkt für Aeschi. Wir verkürzten auf 7:8 und waren im Aufwind.

Auch die nächsten Punkte verliefen ausgeglichen: 10:10, 13:13. Doch die Gegnerinnen setzte uns besonders mit starken Services unter Druck. Diese wurden knallhart über das Netz geschmettert – und genau das wurde leider zum Genickbruch für Aeschi. Einige Annahmefehler schlichen sich ein, und so konnten sich die Gegnerinnen absetzen. Beim Stand von 14:20 wurde es schwierig, den Rückstand noch aufzuholen.

Aeschi kämpfte weiter, erspielte sich schöne Angriffe und gab keinen Ball verloren. Trotzdem gewann Köniz auch diesen Satz schliesslich klar mit 25:15. Somit mussten wir uns leider geschlagen geben. Trotzdem war es ein guter Match. Der Kampfgeist war da.

Nach der Saison ist vor der Saison – klar ist aber schon jetzt, dass wir mehr Druck mit unseren Services machen und die Annahme starker Services besser in den Griff bekommen müssen.